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Antike Karte Afrikas Wappen von Namibia Vegetationszonen Afrikas Politisches Afrika Karte afrikanisches Krokodil Okavango Schlammschildkröte Schwarze Mamba - äußerst giftig träge und dadurch gefährliche Puffotter - sehr giftig Gecko am Fensterbrett Waran, Wasserwaran Krododil Leopardschildkröte Die Zebraschlange gehört zu den Speikobras - sehr giftig, große Vorsicht Hausschlange - ungiftig Hornvieper o. Hornmännchen - sehr giftig Kapkobra - sehr gifitg Puffotter - träge, aber sehr giftig Gecko findet man an allen dunkelne und kühlen Orten Puffottter - gefangen Sandotter windet sich seitlich durch den Sand der Namib - giftig braune Baumschlange - sehr giftig Puffotter - sehr giftig afrikanischer Python - ungiftig

Afrikas Wildtiere


Schlangen und andere Reptilien
(bekannteste Arten d. südl. Afrikas)

(Allgemeines zu den Reptilien bzw. Schlangen Afrikas)

Antilopen | Raubtiere | Andere Säugetiere | Schlangen u. a. Reptilien | Vögel | Insekten, Skorpione u. a. Kleingetier

 

im betreffenden Land vorkommend, bzw. nicht vorkommend

 


Wild in Namibia


Wild in Südafrika


Wild in Botswana


Wild in Kenia


Wild in Tansania


Wild in Simbabwe

Nilwaran

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weißkehlwaran

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krokodil

 

N

 

NO, O

 

N

 

 

 

 

 

 

Okavango Schlammschildkröte

 

N

 

 

 

N

 

 

 

 

 

SW

Leopard Schildkröte

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Nama Padloper

 

 

 

 

 

SW

 

 

 

 

 

 

Geckos u. Chamälion:
(allgemeines)
nach oben
Dickfinger-Geckos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wüstengecko
Palmatogecko

 

W

 

W

 

SW

 

 

 

 

 

 

Chamäleon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Giftige Schlangen:
(allgemeines)
nach oben
Schwarze Mamba

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeine Mamba

 

 

 

O

 

 

 

 

 

 

 

O

Puffotter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Namib Sandotter

 

W

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdotter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hornmännchen
Hornotter
Hornvieper

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kapkobra

 

 

 

W

 

SW

 

 

 

 

 

 

Angolanische Kobra

 

 

 

 

 

N

 

 

 

 

 

W

Zebraschlange
Spreikobra

 

 

 

 

 

N

 

 

 

 

 

 

Schwarze Kobra
Spreikobra

 

N

 

 

 

N

 

 

 

 

 

 

Schwarnacken Kobra
Spreikobra

 

N

 

 

 

N

 

 

 

 

 

 

Baumschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vogelschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gemeine
Korallenschlange

 

 

 

W

 

W, NW

 

 

 

 

 

 

Südwest afrikanische
Korallenschlange

 

 

 

W

 

W, NW

 

 

 

 

 

 

Schildnasenkobra

 

W, NW

 

 

 

O, NO

 

 

 

 

 

 

Damara
Tigerschlange

 

N

 

O

 

N

 

 

 

 

 

 

Namib
Tigerschlange

 

W, SW

 

NW

 

 

 

 

 

 

 

 

Peitschenschlange
Grasschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ungiftige Schlangen:
(allgemeines)
nach oben
afrikanischer Python

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

angola Python

 

N

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maulwurfsnatter
Moleschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

W

Eierschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Südwest afrikanische
Hausschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blindschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeines über Reptilien

Allgemeines über Schlangen

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Das allgemeine Klischee über die bösartigen und angriffslustigen Schlangen ist reiner Unsinn. Sie werden bei Ihrer ersten Schlangenbegegnung bald feststellen, dass die Tiere mehr Angst vor Ihnen haben als umgekehrt. Angriffslustige Schlangen sind, wenn, dann nur die Kobras, besonders die indische, die aber nicht in Afrika vorkommt. Kobras hauen nicht gleich ab, wie z.B. die schwarze Mamba, sondern bleiben sitzen und beziehen Verteidigungsstellung. Lassen Sie Ihnen Zeit und Gelegenheit zu verschwinden, so tun sie das auch meist. Achten Sie auf die Speikobras, die ihr Gift über zwei Meter gezielt in ihre Augen spritzen können. Halten Sie Abstand. Leuchten sie nachts immer von der Seite, damit, wenn es eine Schlange ist, die sie da aufgespürt haben sollten, sie Ihnen nicht ins Gesicht spritzt.

Schlangen sind in ihrem Wesen äußerst unterschiedlich. Wenn man das weiß, so ist das sehr hilfreich. Während die schwarze Mamba scheu und schnell ist, und Ihre Schritte vermutlich schon von weitem spürt und daraufhin reis aus nimmt, ist die Puffotter äußerst träge und reaktionsschwach. Aus diesem Grund werden von letzterer die meisten Menschen gebissen, denn sie kann im Blumenbeet liegen und "pennen", bis jemand sie beim Unkrautjäten versehentlich anfasst.

(Seien Sie aber beruhigt, die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Sie in Deutschland im Straßenverkehr umkommen, ist, auch unter Berücksichtigung der Populationsunterschiede beider Länder, immer noch etwas mehr als 1000 mal größer, als in Namibia durch eine Schlange zu Tode zu kommen!)

Sie machen die Tür auf, und im Hauseingang liegt eine Schlange, oder sie fällt Ihnen, wie meiner Frau einmal passierte, beim Türöffnen geradewegs ins Zimmer, weil sie an der Tür "stand". Alles schon vorgekommen. Schreien hilft gar nichts. Die Schlange kann Sie vermutlich kaum hören. Sie reagieren besonders auf Bewegungen und Bodenerschütterungen. Ihr Geruch ist ihr meist völlig egal, denn sie kann sie sehr wohl riechen, aber sie erkennt sie nicht, wenn sie still stehen. Reißen Sie sich zusammen. Bewahren Sie Ruhe und Besonnenheit. Entfernen Sie sich langsam und ruhig. So paradox es Ihnen in Ihrer Phobie auch erscheinen mag: wenn das Tier (nicht Sie) sich erst einmal in Gefahr sieht und in Panik gerät, weil Sie einen Tanz aufführen, bringen Sie sich selber in ernsthafte Gefahr. Sie kennen sich auch nicht aus, und können das Tier nicht als giftig oder ungiftig einstufen, und das ist Ihnen in diesem Moment auch völlig gleich, denn Sie ekeln sich einfach vor Schlangen, gleich welcher Art, dann klettern Sie doch einfach aus einem Fenster, oder rufen dort nach Hilfe. Mit einem Besen oder längeren Stock können Sie sich eigentlich effektiv genug schützen, oder das Reptil sogar wieder "zur Tür rausfegen", im wahrsten Sinne des Wortes. Aber seien Sie vorsichtig, denn Schlangen sind empfindlich. Wenn sie sie schlagen oder stoßen, können sie sie ernsthaft verletzen. Sie geht dann vermutlich irgendwann ein, auch wenn das lange dauern kann. Die Schwarzen sagen, eine Schlange stirbt erst, wenn die Sonne untergeht. Das bedeutet, auch wenn Sie meinen, eine Schlange tot hauen zu müssen, so werden Sie erleben, das mitunter noch stundelang nach deren ableben Nervenreflexe da sind, und das Tier sich windet. Glaube Sie hier nicht der allgemeinen Fernsehbildung, nach der eine erschossene Schlange schlaff und leblos herunterhängt, das tun die nicht! Lassen sie sich deshalb nicht von einer toten Schlange beißen.

Die Schlange bei meiner Frau wahr übrigens ein Python, der sich langsam und ganz gelassen "rausfegen" ließ. (Wenn es Sie beruhigt: meine Frau hat erst auch geschrieen.)

 

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